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Benchmark-Methode

So entsteht der Lip-Sync-Score

1.000 Videos, identisches Ausgangsmaterial, alle Anbieter — und echte Zuschauer entscheiden blind, wer gewinnt.

Videos aus einem festen, versionierten Testkorpus

1.000

unabhängige Bewerter pro Video

5

Einzelurteile pro Testrunde

5.000
Der Aufbau

Nur das Lip-Sync-Modell ist anders

Jedes Video wird durch jeden Anbieter geschickt — mit exakt demselben Input. Alles vor und nach dem Lip-Sync-Schritt bleibt konstant, das Ergebnis kann sich also nur an einer einzigen Stelle unterscheiden.

Was der Korpus abdeckt

  • Unterschiedliche Sprachen

  • Unterschiedliche Auflösungen

  • Unterschiedliche Gesichtsgrößen im Bild

  • Unterschiedliche Lichtsituationen

  • Unterschiedliche Aufnahmequalität

Bleibt gleich

  • Quellvideo

  • Übersetzte Tonspur

  • Stimme

  • Timing

Die einzige Variable

Das Lip-Sync-Modell — eines pro Anbieter

Die Bewertung

Eine Frage, 5.000-mal gestellt

Pro Video werden alle Ergebnisse nebeneinander gezeigt — ohne Anbieternamen, in zufälliger Reihenfolge. Fünf unabhängige Personen bewerten jedes Video.

  • D
  • A
  • E
  • B
  • C
Welches Video sieht am besten aus?Kein erkennbarer Unterschied

Sind zwei Ergebnisse wirklich nicht zu unterscheiden, darf „kein erkennbarer Unterschied“ gewählt werden. Beide bekommen dann den Punkt.

  • 5 Bewerter pro Video

  • 5.000 Urteile pro Runde

Der Score

Was ein Score von 78 bedeutet

Der Score ist der Prozentsatz aller Urteile, in denen ein Anbieter als Bester gewählt wurde.

Die Skala

  • 100

    In jedem einzelnen der 5.000 Urteile als Bester gewählt

  • 80

    In 4 von 5 Urteilen vorn

  • 50

    In der Hälfte der Urteile vorn

  • 20

    Zufallsniveau bei fünf Anbietern — kein messbarer Vorteil

  • 0

    Nie als Bester gewählt

Rechenbeispiel

Anbieter A wird in 3.900 von 5.000 Urteilen als Bester genannt. Score: 78. Direkt lesbar: 78 % der Zuschauer halten dieses Ergebnis für das beste im Feld.

Die Scores addieren sich nicht auf 100

Jeder Anbieter wird einzeln gemessen. Sind zwei Anbieter durchgehend gleich gut, können beide 90 erreichen.

Genau auf rund ±3 Punkte

Bei 5.000 Urteilen liegt die statistische Unsicherheit bei rund drei Punkten. Unterschiede von weniger als drei Punkten werden als Gleichstand ausgewiesen, nicht als Rangfolge.

Die Ergebnisse lesen

Warum das Feld dicht beieinander liegt

Ein niedriger Score ist bei diesem Verfahren möglich: Bei fünf Anbietern liegt das Zufallsniveau rechnerisch bei 20. Dass alle getesteten Anbieter deutlich darüber landen, ist selbst ein Ergebnis — der Markt ist eng geworden. Die relevanten Unterschiede zeigen sich nicht mehr im Durchschnitt, sondern in den schwierigen Fällen. Deshalb werden zwei weitere Werte ausgewiesen.

Unentschieden-Quote

In wie viel Prozent der Videos die Testgruppe überhaupt keinen Unterschied sah.

Score nach Schwierigkeitsgrad

Getrennt ausgewiesen für einfache Aufnahmen — frontal, Studio — und schwierige: Seitenprofil, Bewegung, schlechtes Licht, kleines Gesicht im Bild.

Fairness und Grenzen

Was der Test sagen kann — und was nicht

  • Alle Ergebnisse werden blind bewertet. Die Testgruppe kennt weder Anbieternamen noch Auftraggeber.

  • Getestet werden benannte Modellversionen zu einem benannten Datum. Lip-Sync-Modelle ändern sich schnell, ein Score ist eine Momentaufnahme dieses Datums.

  • Der Test wird von einem Marktteilnehmer beauftragt und von einer externen Agentur durchgeführt. Genau deshalb sind Testkorpus, Bewertungsprotokoll und Rohdaten dokumentiert und auf Anfrage bei unserem Team einsehbar.

  • Die Ergebnisse gelten für diesen Korpus. Anderes Material kann zu anderen Rangfolgen führen.