Wenn deine synchronisierte Stimme roboterhaft, flach oder verstimmt klingt, lässt sich das Problem fast immer von deiner Seite beheben — meist ohne das Quellvideo erneut hochzuladen. Hier erfährst du, was du tun kannst, geordnet nach größtem Effekt.
1. Das Transkript korrigieren
Die Stimme liest genau das vor, was im Transkript steht. Falsch erkannte Wörter, fehlende Satzzeichen und zusammengezogene Sätze bringen die Stimme in einen unnatürlichen Rhythmus.
Prüfe auf:
Falsch erkannte Wörter — besonders Fachbegriffe, Markennamen, Eigennamen
Fehlende oder zusammengezogene Sätze
Satzzeichen — Kommas und Punkte steuern Rhythmus und Pausen
Was du tun kannst:
Öffne den Transkript-Editor, korrigiere die betroffenen Segmente und klicke auf Speichern
Nur die bearbeiteten Segmente werden neu gerendert — kein vollständiges Neuverarbeiten des Videos nötig
Selbst kleine Korrekturen an Satzzeichen können verändern, wie ein Satz fließt
2. Die richtige Aussprache für Namen, Marken und Abkürzungen festlegen
Markennamen, Produktnamen und Abkürzungen sind häufige Quellen roboterhaft klingender Ausgabe. Statt sie Segment für Segment zu korrigieren, lege sie einmal in deinem Übersetzungsstil auf dem Tab Aussprachen fest — füge für jeden Namen einen Eintrag hinzu, der beschreibt, wie er ausgesprochen werden soll.
Änderungen an einem Übersetzungsstil gelten nicht rückwirkend: Sie werden nur auf zukünftige Videos angewendet, die du hochlädst, nicht auf bereits laufende Dubs. Eine vollständige Anleitung findest du unter Übersetzungsstile.
3. Dein Quellaudio verbessern (für den nächsten Dub)
Die AI kann nur so gut klingen wie das Audio, das sie empfängt. Die obigen Korrekturen retten die meisten bereits gerenderten Dubs — aber für zukünftige Videos gilt: sauberere Quelle = natürlichere Stimme von Anfang an.
Strebe an:
Sauberes Audio — minimale Hintergrundgeräusche, Musik oder Echo
Klare Aussprache — undeutliches oder gehetztes Sprechen erzeugt unzuverlässige Transkripte, und die Stimme übernimmt diese Fehler
Keine schweren Effekte — Hall, Auto-Tune oder Kompression verwirren das Stimmmodell, besonders beim Klonen
Wenn du nur mit vorhandenem Filmmaterial arbeiten kannst, isoliere die Sprachspur vor dem Hochladen.
4. Ein fehlerhaftes Segment neu generieren
Manchmal enthält ein einzelnes Segment ein hörbares Artefakt — ein gedehnter Vokal wie „oooooooh", ein Stottern, ein abgeschnittenes oder verdoppeltes Wort, unverständliche Silben oder kurze Nonsens-Audio. Das sind fast immer einmalige TTS-Fehler, kein Problem mit deiner Quelle oder Stimmauswahl. Das Neu-Generieren nur dieses Segments liefert beim nächsten Durchlauf meist sauberes Audio.
Was du tun kannst:
Öffne den erweiterten Editor und finde das betroffene Segment
Führe eine kleine Bearbeitung durch, um ein Neu-Rendern auszulösen — tippe ein Wort neu, schalte ein Satzzeichen um oder lösche ein einzelnes Zeichen und füge es wieder ein
Klicke auf Speichern — nur das Audio dieses Segments wird neu generiert, kein zusätzliches Guthaben wird berechnet
Höre zur Bestätigung. Wenn der Fehler noch vorhanden ist, speichere das Segment erneut — ein zweiter TTS-Durchlauf landet fast immer sauber
Wenn derselbe Fehler nach zwei oder drei Neu-Generierungen immer wieder im selben Segment auftaucht, oder wenn das Problem viele Segmente im ganzen Video betrifft, ist es kein Einzelfall — überprüfe die früheren Abschnitte (Transkript, Aussprachen, Quellaudio) oder wende dich an den Support.
Wann du den Support kontaktieren solltest
Wenn die Stimme nach den obigen Schritten immer noch falsch klingt, frag Dubby im Chat (unten rechts) und nenn dabei:
den Dub-Link
die genauen Segmente, bei denen die Stimme falsch klingt
die Stimme, die du gerade verwendest
einen kurzen Referenzclip, wie es klingen soll, falls du einen hast



